ISBN-10: 383348361X
ISBN-13: 978-3833483615
Broschiert: 324 Seiten
Vorgestellt auf der LEIPZIGER BUCHMESSE 2008

PRESSETEXT WENDEZEIT
Ausgabe Nov./Dez. 2008 [PDF]

Finanzkrise:

Vor geraumer Zeit bekam ich die Zeitschrift Connection Spirit in die Hand und laß den
Beitrag „Jenseits von Gier und Knappheit“. Bernhard A. Lietaer wurde über eine Erneuerung
der Weltordnung durch ein neues Geldsystem in der Oktoberausgabe 10/2008 interviewt.
Das Beeindruckende ist, Lösungen sind schon da.
Selbst Alt-Bundespräsident Roman Herzog äußerte kürzlich: „Ich kenne sehr viele Banker,
denen ich nichts mehr glaube.“ Hier der Link zum vollständigen Interview:
http://www.connection.de/cms/content/view/1796/181/
Aktuell soll die sogenannte Finanzkrise mit unseren Geldern angeblich aufgehalten werden.
Wir baden aus, was Turbokapitalisten verbockt haben. Weltweit! Welche ein Wunder, wie viel
Geld von staatlicher Seite plötzlich da ist. Ich möchte hier nicht urteilen. Nein. Es fällt nur
auf. Jeder kann sich seinen Teil selbst denken. Wir Wissen, das es Menschen gibt, die an der
Armutsgrenze leben. Das rührt von einem kranken System, was sich Egoisten anmaßen und
sich letztlich selbst zerstört.
Ich denke jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, daß es ihm gut geht. Und ich sage immer
wieder, Geld soll den Menschen dienen, nicht nur wenigen, sondern wirklich allen Menschen.
Es ist schlecht, wenn wir dem Geld dienen, denn es ist noch immer, was es ist. Ein bequemes
Tauschmittel.
Die Wurzel dieses Übels wurde durch das Banken- und Zins- bzw. Zinseszinsssystem
geschaffen. Der geneigte Leser möge sich einmal überlegen wie krank das wirklich ist! Also
muß es abgeschafft werden. Ballast bremst und muß weg. Das ist ein erster Schritt, auf den
wir Menschen, oder alle, die sich ihre menschlichen Züge bewahrt haben pochen müssen. Wir
haben das Recht! Wir finanzieren die Regierung und die Regierung hat Pflichten. Wir geben
unsere Arbeitskraft und unseren Einsatz, in welcher Form auch immer. Und die Regierungen
müssen eine Grenze ziehen. Da sie aber korrumpiert sind, machen sie das nicht. Wenn ja,
haben sie leider Unfälle oder begehen angeblich Sebstmord (z.B. Barschel, Möllemann oder
jemand wird mal durch Polonium-210 krank und eigentlich sollte es keiner merken)
Erschießen geht auch. Gegebenen Falles wird hier und da etwas aus der Vergangenheit
hervorgekramt, was die „öffentliche Meinung“ SCHOCKiert. Politischer Selbstmord ist die
gesündere Lösung. Ist es das Wert für einige wenige das Gefühl von Macht zu bekommen,
während man selbst doch nur eine Marionette im Monopoly ist?
Jede/r einzelne kann der Bestechlichkeit entgehen, indem er/sie sich NICHT kaufen lässt. Das
Wort Aufsichtsrat kaschiert viel und gehört Politikern insgesamt verboten, da sie für das
Wohl des Volkes, welches sie ja wählt, zu Sorgen haben. In der Praxis sorgen einige nur für
sich, verlieren die Echtheit ihres Amtes aus den Augen, dienen den Zielen bestimmter
Konzerne und erkennen nicht welche Lobby sie eigentlich verführt.
Konzerne sollten zu ihren alten Werte zurückkehren und sich an den Eckpfeilern des
Managements neu orientieren. Siehe Pu in Nadelstreifen Bärenstarkes Management von
Roger E. Allen. „Pflichtlektüre für Chefetagen“ Welt am Sonntag.
Sie zerbröckeln sonst. Und das ist gut, weil die Natur in allem ist. Denn wir sind Teil der
Natur, egal wie weit fortgeschritten wir uns auch vorkommen mögen. Die Natur gibt viel und
kommt mit dem nötigsten aus. Wenn wir lernen mit dem Nötigsten auszukommen, und die
Natur ist reich, sie ist wirklich reich, dann fehlt es uns an nichts. Wer auch nur ein klein wenig
Bescheidenheit übt, in materiellen Dingen, der hilft der Natur und sich selbst durch
Anpassung. Dann kann ein Ausgleich hergestellt werden. Es Liegt an uns, diesen Ausgleich
zu gestalten. Er kann etwas sanfter geschehen. Er kann aber auch äußerst holprig werden.
Und wir sehen, das Bewußtsein kehrt da am schnellsten ein, wo es vielleicht, ich betone
vielleicht, am meisten schmerzt. Am Geldbeutel.
Wir sehen, ein Bär ist weise. Er bricht dem Stier genau dann das Genick, wenn er zu Fett und
dadurch zu träge geworden ist!
+ + + ENDE + + +